Bad Säckingen und die Schweiz

 

 

Bad Säckingen

 

Einwohnerzahl ca. 17000

 

Die Geschichte der Stadt ist bis ins 6 Jahrhundert zurück verfolgbar. Zu jener Zeit ließ sich der irische Mönch Fridolin auf der Rheininsel nieder und gründete ein Kloster. Die ausgedehnte Ansiedlung wurde im Jahre 878 erstmals urkundlich erwähnt. (1978 war 1100-Jahr-Feier). Um diese Zeit bekam Säckingen das Marktrecht und schließlich im Jahre 1250 auch das Stadtrecht. 1173 ging die Landeshoheit über das Stiftsgebiet (Kirche und Kloster) und die Stadt an die Habsburger über. Die habsburgisch-österreichische Herrschaft dauerte bis zum Jahre 1805, dann fiel Säckingen an das Großherzogtum Baden. 1972 und 1973 fanden die Eingemeindungen von Rippolingen, Wallbach und Harpolingen statt. 

 

Von den vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt seien erwähnt:

 

 

Schulen, vom Kindergarten über alle Stufen hinauf zu den Gymnasien oder der Gewerbeschule, bieten reichhaltige Bildungsmöglichkeiten.

 

Industrien und Gewerbebetriebe aller Branchen sowie Läden und Gastwirtschaften beleben das Stadtbild.

 

Die verschiedenen Vereine sorgen für Veranstaltungen aller Art, wobei die kulturellen Belange stets im Vordergrund stehen. 

 

Das Rheinkraftwerk

Als in den Jahren 1961 bis 1966 das Rheinkraftwerk Säckingen gebaut wurde, stieg die Einwohnerzahl von Stein durch die Ansiedlung der auf der Großbaustelle beschäftigten Bauleute sprunghaft an. Runde 240 Mio. Franken wurden damals in den Rhein und am deutschen Ufer investiert. Das Werk leistet einen wichtigen Beitrag zur immer schwieriger werdenden Energieversorgung. Seit 1966 liefert es jährlich 420 Mio. kWh je zur Hälfte an die beiden Länder.

 

Glücklicherweise konnte die Anlage und die damit verbundenen Rheinuferkorrekturen zufrieden stellend in die Landschaft eingebettet werden, so dass sie heute voll integriert ist. In Stein sind einige der insgesamt 32 Kraftwerkangestellten wohnhaft. Alle diese wirtschaftlichen Aktivitäten tragen dazu bei, dass das Gemeinwesen Stein zuversichtlich ins nächste Jahrhundert treten kann, denn eine gesunde wirtschaftliche Basis ist immer noch ein guter Garant für die Zukunft.

 

Die ersten Bewohner

Werkzeugfunde und Siedlungsspuren auf der Möhliner Höhe und in der Umgebung von Bad Säckingen lassen auf menschliche Besiedlung schon bald nach der letzten Eiszeit schließen. Die Menschen formten ihre Messer und Speerspitzen aus dem Silex oder Hornstein, einem glasharten Silizium-Gestein. Auf den Äckern der Jurahöhe finden sich diese Steine sehr zum Leidwesen der Bauern noch sehr häufig. Mit diesen Waffen erlegten damaligen Jäger die Urtiere wie Mammut, Höhlenbär und Rentier. Diese wiederum ernährten sich von den damaligen niederen Pflanzen, den Kryptogamen, den Algen, Pilzen, Flechten, Moosen, Farnen usw. Hin und wieder stößt man in Stein auf Spuren längst vergangener Zeiten, römische Ziegelsteine etwa oder gar Werkzeuge aus der Steinzeit. Diese Funde treten jedoch nur vereinzelt und weit verstreut auf, so dass man nicht von einer frühen Besiedlung sprechen kann. Wann - und durch wen Stein gegründet wurde, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Die Archive des Klosters Säckingen, die darüber am ehesten Auskunft geben könnten, fielen im Jahre 1272 einem Großbrand zum Opfer. Erstmals wird Stein im Jahre 1281 urkundlich erwähnt. Das Dorf dürfte allerdings einiges älter sein. Fest steht indessen, dass Stein von Anfang an zum engsten Besitz des Klosters Säckingen gehörte.